Segel-Triumph für Neuseeländer

Im Hafen von Auckland drängelten sich tausende Zuschauer in Booten. Auch an Land gab es angesichts der Ansammlungen von Menschen kaum noch Platz, als sich Neuseelands Segel-Idole um Steuermann Peter Burling nach Vollendung ihres vierten America’s-Cup-Gewinns den Weg zur Siegerehrung bahnten- und das in Coronazeiten. Zuvor holte die neuseeländische Crew auf der “Te Rehutai” am Mittwoch gleich im ersten Versuch den entscheidenden Punkt mit 46 Sekunden Vorsprung vor der “Luna Rossa”. Nur wenige Stunden nach dem Ende des America’s Cup sind alte Zerwürfnisse wieder aufgeflammt. Dabei geht es um Art und Ort der Austragung des nächsten Wettbewerbs. Die Grundfrage lautet, ob die Wettfahrten um den 37. Cup wieder vor Neuseeland abgehalten werden, was naheliegt, da Team New Zealand ihn gerade gewonnen hat. Als Alternative deutet sich ein Duell auf einem englischen Revier an. Es geht um Milliarden Dollar: Vom Ort und den Regattabedingungen hängt ab, welche Mannschaften antreten und welches Interesse die Regatta bei Zuschauern rund um die Erde findet. sportschau | FAZ.net

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