Beachvolleyball: Wiederholungstäter auf Ostsee-Insel Usedom

Nach fast einer Dekade Pause kehrte die ranghöchste deutsche Beach-Volleyballserie, die Techniker Beach Tour, am Wochenende (10. – 12.08.) zurück auf die Sonneninsel Usedom und gastierte dort am Fischerstrand in Zinnowitz. Beim letzten Kräftemessen vor den Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften in Timmendorfer Strand (30.08. – 02.09.) demonstrierten die besten Beach-Volleyballer der Republik ihr ganzes Können. Den Zuschauern wurden in der „comdirect bank Arena“ sowie an den drei Nebencourts spektakuläre Ballwechsel und Spitzensport auf höchstem Niveau geboten. Laut Veranstalter verfolgten an den drei Turniertagen rund 36.000 Zuschauer die Techniker Beach Tour Zinnowitz.

Erneuten Grund zur Freude hatten die Titelträgerinnen der Techniker Beach Tour Leipzig, Anna Behlen und Sarah Schneider (SV Lohhof). Auch auf Usedom strahlten sie als glückliche Siegerinnen auf dem Podium. „Mit einem besseren Gefühl kann man nicht zu den Deutschen Meisterschaften fahren“, zeigte sich Sarah Schneider nach dem 2:0-Finalsieg gegen Melanie Gernert/Elena Kiesling (TSG Kraftwerk Boxberg Weißwasser/ASV Dachau) überglücklich. Gernert/Kiesling sicherten sich mit dem zweiten Platz in Zinnowitz nach Gold in Düsseldorf und Silber in St. Peter-Ording ihre dritte Medaille auf der diesjährigen Tour.

Im Spiel um den dritten Platz erspielten sich Teresa Mersmann und Cinja Tillmann (USC Münster) ihr viertes Edelmetall auf der Techniker Beach Tour 2018. Gegen Leonie Körtzinger/Kira Walkenhorst (Hamburger SV) setzten sie sich in zwei Sätzen mit 21:17 und 21:19 durch.

Auch in der Männerkonkurrenz sicherten sich zwei Wiederholungstäter den Titel an der Ostsee. Bei der dritten Turnierteilnahme auf der nationalen Tour gewann das Nationalteam Philipp Arne Bergmann/Yannick Harms (Rattenfänger Beachteam TC Hameln) seinen dritten Titel. Im Finale trafen sie in der „comdirect bank Arena“ auf Max Betzien und Jonathan Erdmann (VCO Berlin). Nachdem Bergmann/Harms den ersten Durchgang bereits mit 21:19 für sich entschieden, nutzte das Nationalduo im zweiten Satz ihren insgesamt achten Matchball zum 2:0-Finalsieg. „Max und Jonathan sind am Ende nochmal ganz dicht rangekommen. Gegen die beiden gibt es wenig Spielraum für Fehler. Wir waren froh, als wir den Sack dann endlich zugemacht haben“, sagte Philipp Arne Bergmann nach dem Gewinn der dritten Goldmedaille auf der größten nationalen Beach-Volleyballserie Europas 2018. Betzien/Erdmann erreichten mit dem zweiten Rang ihre beste Platzierung in der aktuellen Saison.

Komplettiert wird das Podium der Männer von den Qualifikanten Lucas Mäurer und Dirk Westphal (Hauptstadt Beacher). Im Spiel um den Bronzerang trafen die Berliner auf Bennet und David Poniewaz (DJK TuSA 06 Düsseldorf), gegen die sie in der Gruppenphase am Vortag noch mit 0:2 unterlagen. Am Sonntag gelang Mäurer/Westphal die Revanche. Mit 2:0 gingen sie damit im vierten Anlauf erstmals in dieser Saison siegreich gegen Poniewaz/Poniewaz vom Feld.

Für die schnellsten Aufschläge der Finalspiele wurden bei der Siegerehrung Melanie Gernert mit 82,2 km/h und Max Betzien mit 105,7 km/h von der comdirect bank ausgezeichnet und mit je 500 Euro prämiert.

Der große Saisonhöhepunkt, die Deutschen Beach-Volleyball Meisterschaften, steigt vom 30. August bis 02. September 2018 in Timmendorfer Strand. Neben den Finalspielen am Sonntag wird ProSieben MAXX auch die Spiele um die dritten Plätze live im Free-TV übertragen. Von 10 Uhr bis 15:00 Uhr begleiten ProSieben MAXX-Moderatorin Funda Vanroy, Reporter Max Zielke, Kommentator Dirk Berscheidt und Olympiasieger Julius Brink als Experte die Medaillenentscheidungen aus der Ahmann-Hager-Arena in Timmendorfer Strand.

Wer die Spiele des Saisonfinals nicht live vor Ort besuchen kann, wird auch im Internet bestens versorgt. Egal ob Computer, Tablet oder Smartphone – der Livescore liefert jeden Punkt in Sekundenschnelle von allen drei Courts und im Livestream werden alle Spiele vom Center Court auf Die-Techniker-Beach-Tour.de und Sportdeutschland.tv übertragen. Ab den Viertelfinalspielen steigt ran.de in die Live-Übertragung ein.

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