Leichtathletik: Lückenkemper und Pinto überzeugen in London

Neue Saison-Bestleistungen und viel Selbstvertrauen können Gina Lückemper (SCC Berlin) und Tatjana Pinto (LC Paderborn) aus London mit in die Heimat nehmen. Pinto beeindruckte besonders im Vorlauf, in dem sie sich in 11,12 Sekunden an die deutsche Spitze setzte und als Zweitplatzierte Athletinnen wie Hallen-Weltmeisterin Murielle Ahouré (Elfenbeinküste) oder Dafne Schippers (Niederlande, beide 11,15 sec) hinter sich ließ. Vize-Europameisterin Gina Lückenkemper schaffte es gegen Weltklasse-Konkurrenz in 11,17 Sekunden ebenfalls ins Finale, wenngleich sie sagte: „Ich hatte speziell im Vorlauf einige technische Fehler. So war ich bei den ersten Schritten nicht aktiv genug. Auch in der Beschleunigung war noch der eine oder andere Hakler drin.“

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Leichtathletik: Malaika Mihambo mit Meeting-Rekord in London

Malaika Mihambo hat am Sonntag in London ihre Position als derzeit beste Weitspringerin der Welt untermauert. Mit 7,02 Metern stellte sie dort am zweiten Tag des Diamond League Meetings einen neuen Meetingrekord auf.

Der erste Versuch war ungültig. Dann aber rückte Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) die Rangordnung im Weitsprung wieder zurecht: Mit 6,96 Metern eroberte sie die Spitze des Wettbewerbs beim Diamond League-Meeting von London (Großbritannien) und gab sie nicht wieder ab. Im Gegenteil! In Runde vier zeigte sie mit 7,02 Metern bereits den dritten Sieben-Meter-Sprung der Saison.

Mit dieser Leistung schnappte sich die Europameisterin sowohl den Sieg als auch den Meetingrekord der Serbin Ivana Spanovic (7,01 m). Keine Chance hatten am Sonntag Weltklasse-Athletinnen wie die Olympiasiegerin von 2012 und viermalige Weltmeister Brittney Reese (USA; 6,82 m) oder Vize-Europameisterin Maryna Bekh-Romanchuk (Ukraine; 6,78 m).

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Travemünder Woche bietet perfekten Rahmen für Segel-Bundesliga

Die Sieger am dritten Wttkampftag der 1. Segel-Bundesliga Foto: DSBL/Oliver Maier

Bei perfekten Bedingungen zeigten die 18 Clubs der 1. Segel-Bundesliga und 21 Clubs der Deutschen Junioren Segel-Liga (DJSL) zur Travemünder Woche Segelsport vom Feinsten. In der 1. Segel-Bundesliga gewinnt der Württembergische Yacht-Club (WYC) aus Friedrichshafen vor dem Schlei-Segel-Club (SSC) aus Schleswig und dem Segel- und Motorboot-Club Überlingen (SMCÜ) vom Bodensee. Tabellenführer in der 1. Bundesliga bleibt der Verein Seglerhaus am Wannsee aus Berlin. In der Junioren Segel-Liga setzt sich der Düsseldorfer Yachtclub (DYC) vor dem Bodensee-Yacht-Club Überlingen (BYCÜ) und dem Mühlenberger Segel-Club (MSC) aus Hamburg durch.

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Team Deutschland auf dem Weg nach Tokio

In genau einem Jahr beginnen die Olympischen Spiele 2020

Die Uhr läuft: Ein Jahr vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio am 24. Juli 2020 ist die Vorfreude bei vielen Athletinnen des Team Deutschland bereits riesig. Die vorolympische Saison steht aufgrund der Qualifikations-Wettbewerbe und der intensiven Vorbereitung ganz im Zeichen der kommenden Spiele.

Für den DOSB steht neben der individuellen Leistungsentwicklung vor allem das vorbildliche Auftreten des Team Deutschland im Vordergrund. DOSB-Präsident Alfons Hörmann: „Wir sind überzeugt, dass wir mit einer leistungsstarken und hochmotivierten Mannschaft, die mehr als 400 Athletinnen und Athleten umfassen kann, mit sehr guten Aussichten nach Tokio fahren werden. Für uns ist dabei mindestens genauso wichtig, dass wir hervorragende Botschafter sein wollen und ein Team D präsentieren möchten, auf das wir in ganz Deutschland stolz sein können. Und es gilt einmal mehr: Wir wollen die Erfolge fair und sauber erzielen. Die Fair Play Medaille ist uns somit wichtiger als der Medaillenspiegel. Für die Fans von Team D – ob am heimischen Bildschirm oder in den Stadien vor Ort – werden diese Olympischen und Paralympischen Spiele ein wertvolles und hoffentlich unvergessliches Erlebnis werden – Japan und  sine Hauptstadt Tokio werden perfekte Gastgeber sein.

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Handball: Finnlands Nationalmannschaft bekommt Erfolgscoach

Bild von Ola Lindgren

Ola Lindgren wird neuer finnischer Nationaltrainer. Medienberichten zufolge unterschrieb der Schwede einen Kontrakt mit einer Laufzeit von zwei Jahren und einer zweijährigen Verlängerungsoption. Hauptziel der Finnen ist die Teilnahme an der EM 2022.

Lindgren gehörte zu den erfolgreichsten Handballspielern überhaupt. Er war zusammen mit Wislander, Ollson und Lövgren und anderen Teil der „Goldenen Generation“ der Schweden, die zwei Mal Welt- (1990, ´99) und vier Mal Europameister wurde (1994, ´98, 2000, ´02) wurde. Nur die absolute Krönung blieb ihm und seinen Teamkollegen versagt, 1992, 1996 und 2000 stand der einstige Abwehrspezialist im Endspiel der Olympischen Spiele, doch die Schweden verloren jeweils. „Das war eine große Enttäuschung“, räumt Lindgren ein, der mit HK Drott vier Mal Schwedischer Meister wurde, ehe es ihn in die Bundesliga zog und er über die Stationen TSV Dutenhofen und HSV Düsseldorf schließlich bei der HSG Nordhorn zunächst als Spieler landete. Seit 2003 wirkte er in der Grafschaft als Trainer und sorgte mit dem Gewinn des EHF-Pokals 2008 für den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, ehe er schließlich zu den Rhein-Neckar-Löwen wechselte.

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Handball Championsleague: Kiel und Flensburg mit schweren Aufgaben…

Mit der Auslosung der Gruppenphase im “Erste Campus” in Wien wurde die Spielzeit 2019/2020 der Königsklasse offiziell gestartet. “Losfee” Stefan Lövgren, Ehrenspielführer des THW Kiel und Mitglied des EHF-Executive-Kommittees, bescherte seinem ehemaligen Club dabei eine Hammer-Vorrundengruppe mit schwierigen Reisen: Neben dem Wiedersehen mit Andreas Wolff, der mit dem polnischen Meister PGE Vive Kielce auf seinen ehemaligen Club treffen wird, kommt es für die “Zebras” zu weiteren spannenden Duellen im östlichen Teil Europas. Auch dem aktuellen deutsche Meister Flensburg -Handewitt hat Lövgren schwierige Aufgaben gestellt.

Die SG trifft in der Gruppe A auf Rekordsieger FC Barcelona (Spanien), den französischen Top-Favoriten Paris Saint-Germain, Aalborg Handball (Dänemark), Szeged (Ungarn), RK Zagreb (Kroatien), Elverum Handball (Norwegen) und RK Celje aus Slowenien.

Die Zebras treffen in der Gruppe B auf den Titelverteidiger HC Vardar (MKD), Telekom Veszprém (HUN), HC Meshkov Brest (BLR), HC Motor Zaporozhye (UKR), Montpellier Handball (FRA), den FC Porto Sofarma (POR) und eben PGE Vive Kielce.

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Segeln: Was für ein Auftakt vor dem Start in die Kieler Woche!

Kieler sind noch immer segelbegeistert, das hat die Taufe der Einstein gezeigt… Foto: OTG

 

Deutschland ist nach fast 20 Jahren wieder auf  Kurs Ocean Race. Einen Tag vor dem Start in die Kieler Woche, dem weltgrößten Segelereignis, hat das Offshore Team Germany (OTG) seine Imoca Open 60 im Herzen von Kiel.Sailing.City getauft. Die geladenen Gäste und das Publikum an der Reventloubrücke feierten den schneeweißen Renner mit einer doppelten La Ola, als er von der zweimaligen Weltumseglerin Annie Lush mit einer Sektdusche auf den Namen „Einstein“ getauft wurde.

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