Hochschulsport: Kader für Krasnojarsk nominiert

Der Vorstand des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands (adh) hat die Nationalmannschaft für die Winter-Universiade nominiert. Insgesamt 24 Athleten werden sich vom 2. bis 12. März 2019 im russischen Krasnojarsk mit Hochschul-Spitzensportler aus aller Welt messen.

 

Das teilte der adh in der vorigen Woche mit. Das deutsche Team wird in fünf der elf zugelassenen Sportarten um Gold, Silber und Bronze kämpfen und versuchen, in den Disziplinen Langlauf, Eiskunstlauf, Ski Alpin sowie Ski Freestyle und Snowboard das Gesamtresultat von Almaty 2017 (zweimal Silber, einmal Bronze) zu übertreffen. „Wir haben auch in diesem Jahr ein starkes Team aufgestellt und freuen uns auf spannende Wettkämpfe“, erklärte adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch. Er habe in den vergangenen Monaten gemeinsam mit den Spitzensportverbänden an der Kaderplanung gefeilt, heißt es in der Meldung weiter. Besonders auf das Eistanz-Duo Katharina Müller und Tim Dieck, die vor zwei Jahren in Almaty als Vierte knapp am Podium vorbei liefen, setze Hütsch Hoffnungen. „Beide konnten sich in allen Bereichen stark verbessern und haben sicherlich auch selbst den Anspruch, die Medaillenplätze anzugreifen“, sagte er.

Sportpolitik: So funktioniert der Sport in der EU…

Das European Olympic Committees (EOC) EU-Büro hat seine Prioritäten für die EU-Sportpolitik 2019-2020 veröffentlicht. Dieses Dokument wurde in Zusammenarbeit mit den Partnern des Büros (http://www.euoffice.eurolympic.org/partners) erstellt. Das Dokument listet wichtige Themen für die nächsten zwei Jahre auf, die auf europäischer Ebene zum Thema Sport diskutiert werden sollen. Angesichts der bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament im Mai und der Ernennung neuer Kommissare möchte das Büro die künftigen Mitglieder des Europäischen Parlaments und den oder die Kommissarin für ihre Themen, wie zum Beispiel  der Umgang mit Doping und Spielabsprachen sensibilisieren. Außerdem hat das EOC den Wunsch, stärker an Projekten, wie das Erasmus+ Programm der EU, beteiligt zu werden.

Sportpolitik: NADA und Sportradar beschließen Zusammenarbeit

Die Nationale Anti Doping Agentur Deutschland NADA und Sportradar haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Das meldete die NADA am 29. Januar 2019 auf ihrer Webseite. Das Unternehmen Sportradar mit Hauptsitz in der Schweiz und Niederlassungen in Deutschland überwacht den weltweiten Wettmarkt zur Prävention und Aufdeckung von Manipulationen im Sport. Sportradar erstellt zudem Intelligence- und Investigation-Services im Bereich der Manipulationsbekämpfung, besondere Risikoanalysen bei unübersichtlicher Informationslage und spezielle Sicherheitsüberprüfungen. Diese Dienstleistungen werden von Sportradar nun auch zugeschnitten auf die Anti-Doping-Arbeit zur Unterstützung der Ermittlungsarbeit von Anti-Doping-Organisationen angeboten.

“Moderne Technologie wie Big Data Analyse wird den internationalen Anti-Doping-Kampf digitaler und damit effektiver machen. Wir sind froh, die NADA als eine der renommiertesten und fortschrittlichsten Anti-Doping-Organisationen weltweit hierbei zu unterstützen,” sagte Andreas Krannich, Managing Director Integrity Services von Sportradar.

Sportpolitik: DOSB-Ethik-Kommission gegründet

Verfahrensordnung soll Transparenz und Fairness gewährleisten

Die im Dezember bei der Mitgliederversammlung in Düsseldorf gewählte Ethik-Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat bei ihrer konstituierenden Sitzung am 28. Januar 2019 in Frankfurt/Main ihre Ausrichtung und Arbeitsweise festgelegt. Ein Thema beim ersten Austausch des dreiköpfigen Gremiums war die Verfahrensordnung, in der konkrete Regelungen über Rechte und Pflichten aller Verfahrensbeteiligten festgelegt werden, um Transparenz und Fairness bei allen Bewertungen zu gewährleisten.

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Olympische Sportarten: Das Jugend Team Deutschland tritt beim Winter-EYOF in sieben der acht Sportarten an

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat für das 14. European Youth Olympic Winter Festival (EYOWF) vom 9. bis 16. Februar 2019 in Sarajevo und Ost-Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) 38 Nachwuchssportlerinnen und -sportler nominiert. Das Winterfestival ist nach den Olympischen Winterspielen 1984 die zweite olympische Veranstaltung in Sarajevo.

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Sportpolitik: Vatikan gründet eigenen Sportverband

Der Vatikan hat seinen eigenen Sportverband gegründet. Das Team mit dem Namen „Athletica Vaticana” besteht aus rund 60 Vatikanmitarbeitern und zwei muslimischen Migranten als Ehrenmitgliedern, wie in der vergangenen Woche bei der Vorstellung im Vatikan bekannt wurde. „Sport, Kultur, Religion und Ethik gehören zusammen”, sagte Kurienkardinal Gianfranco Ravasi. Der Leiter des päpstlichen Kulturrates verurteilte Doping, Rassismus und einen „Verfall der Ethik” im Sport; dem wolle das Vatikan-Team etwas entgegensetzen und produziert damit positive Schlagzeilen.

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Hörmann bleibt DOSB-Präsident

Das neu gewählte DOSB-Präsidium stellte sich zum Fototermin auf. Foto: DOSB / Ulla Burghardt

Die DOSB-Mitgliederversammlung hat ein neues Präsidium und neue Ethik-Kommission gewählt. Alfons Hörmann bleibt weiterhin an der Spitze des höchsten deutschen Sport-Gremiums.

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